Termin

Titel:
Lesung: Christl Greller, Alice Harmer und Sophie Reyer
Kalender:
edition lex liszt 12
Datum:
17.10.2018 19:30 - 22:00
Autor:
Horst Horvath
Kapazität:
Unlimitiert
Teilnehmer:
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Beschreibung

Lesung mit Christl Greller, Alice Harmer und Sophie Reyer im Kunstraum Ewigkeitsgasse.

Christl Greller: „und fließt die zeit wie wasser wie wort“
Dieses Buch ist ein großes Fließen. Intuitiv und emotional reiht Christl Greller ihre Verse aneinander – über die Zeit, gegen die Zeit, die erbarmungslos verrinnt und alles mit sich schwemmt wie Wasser. Wasser, das selbst auch sich ständig verändert, keine Minute gleichbleibt. Dieses Verändern, aus dem alles Neue entsteht, sowie das Vergehen mit seinen schmerzhaften Abschieden gehört zu den essenziellen Erfahrungen des Menschseins, die Christl Greller in fließendes Wort fasst. In berührend poetischer Weise stemmt sie sich gegen dieses Vergehen, das auch in den vielen Naturbeobachtungen deutlich wird. Beobachtungen aus ihren Reisen fließen ein. Alles ist mit allem verbunden wie kommunizierende Gefäße. Alles ist im Fluss und mündet in seinem Ende – wenngleich es nicht die Zeit ist, die vergeht, sondern wir.

Alice Harmer: „Die Farbe der Veränderung“
Alice Harmers freiem Spiel mit der Imagination liegt die ständige Suche nach einem Bleibenden zugrunde. Splitterhaft und ungefügt reihen sich Momentaufnahmen, Bilder aus dem Gedächtnis, dem Unbewussten. Bilder aus Erlebtem, Gehörtem, Gelesenem. Bilder aus Widerspruch, Hoffnung und Unvernunft. Bilder, die trösten, schillern, sich entfalten und sich in die Welt entladen. Die Trilogie spannt mit ihren Zyklen einen Bogen, in dem ein Bewusstsein zu Wort kommt, das gleichzeitig Eindrücke und Erinnerungen verarbeitet – und sich so einen Weg aus der Trauer um verlorene Menschen hin zum Leben bahnt.

Sophie Reyer: „Im Monat der Seidenraupe“
Mit kraftvoller Poesie spricht Sophie Reyer existenzielle Themen wie die der Menschlichkeit, der Liebe und des Suchens nach Sinn an. Das lyrische Ich zeigt sich verletzlich. Spuren der Erinnerung manifestieren sich in einem Zwitterlicht, in dem Glücksmomente das Wissen um Vergänglichkeit in sich tragen – und doch, zwischen Verlorenheit und Sehnsucht schreibt sich Zuversicht ein.

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